Die private Krankenzusatzversicherung richtet sich vor allen Dingen an gesetzlich Versicherte. Dieser Personenkreis kann mit dem Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung die doch teils recht mageren Leistungen deutlich aufbessern. Selbstverständlich müssen hierfür auch Beiträge entrichtet werden, die noch zusätzlich zum Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung anfallen. Allerdings können Patienten hohe Zuzahlung einsparen. Insbesondere beim Zahnersatz lohnt sich die Krankenzusatzversicherung.
Die private Krankenzusatzversicherung kann für unterschiedliche Bereiche abgeschlossen werden. Zum Einen findet sich hier die Zusatzversicherung für den Zahnersatz. Sie übernimmt einen gewissen Anteil der Eigenleistungen, die der Patient für den Zahnersatz leisten muss. Während die gesetzliche Krankenversicherung lediglich für eine standardisierte Lösung einen Teil der Kosten übernimmt, wird bei der privaten Krankenzusatzversicherung anders gerechnet. Hier geht man bei der Berechnung der Höhe der Erstattung von den tatsächlich anfallenden Kosten aus.
Eine andere Variante der privaten Krankenzusatzversicherung besteht im Krankentagegeld. Dabei können gesetzlich Versicherte einen Vertrag abschließen, aus dem sie Leistungen erhalten, wenn sie krank werden. Für Arbeitnehmer lohnt sich die Krankentagegeldversicherung, wenn sie länger als sechs Wochen krank sind. Denn dann gleicht diese Versicherung die Differenz zwischen Krankengeld und eigentlichem Nettoeinkommen aus. Außerdem wird die Krankentagegeldversicherung besonders günstig, wenn die Zahlung von Krankentagegeld erst spät einsetzt.
Genauso kann über die private Krankenzusatzversicherung das Krankenhaustagegeld abgesichert werden. Dieses fällt bei jedem stationären Aufenthalt an und muss von gesetzlich Versicherten aus der eigenen Tasche gezahlt werden. Mit der privaten Krankenzusatzversicherung lässt sich diese finanzielle Belastung vermeiden.
Bei der so genannten Brillenversicherung werden die Kosten für eine Brille erstattet. Diese Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen überhaupt nicht mehr getragen, von daher lohnt sich der Abschluss einer solchen Versicherung für alle Brillenträger.
Natürlich kann über eine private Krankenzusatzversicherung noch mehr abgesichert werden, so etwa die Chefarztbehandlung oder die Unterbringung im Ein-Bett-Zimmer. Allerdings sollte sich jeder gesetzlich Versicherte gut überlegen, welche private Krankenzusatzversicherung für ihn am besten geeignet ist.
Tipps: PKV